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(Taekwondo Club Ingelheim e.V.) |
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Rheinland-Pfalz Pokal 2005
Ingelheimer Taekwondo-Sportler auf dem Vormarsch
Taekwondo Club Ingelheim erkämpft sich dritten Platz in der Mannschaftswertung
BINGEN - 186 Sportler aus 32 Vereinen fanden sich in der der Rundsporthalle in Bingen-Büdesheim ein um die diesjährige Ausgabe des Internationalen Rheinland-Pfalz-Pokals auszukämpfen.
Zwölf Teilnehmer hatte der Taekwondo Club Ingelheim am Start. Mit drei Gold-, vier Silber- und vier Bronzemedaillen und den dritten Platz in der Mannschaftswertung war das Abschneiden der Rotweinstädter trotz sommerferienbedingten Trainingsrückstands unerwartet positiv. Besonders die Jugend wusste mit zwei ersten-, und drei zweiten Plätzen zu überzeugen. Allen voran die jugendlichen Routiniers Sandra Kollmanitsch und Marvin Jeschawitz. Sandra Kollmanitsch gelang es ihr Finale in der weiblichen Jugendklasse bis 68 kg, bei einer 17:1-Führung, durch Überlegenheit frühzeitig zu gewinnen. Marvin Jeschawitz konnte sowohl sein Halbfinale (25:10) wie auch das Finale (17:7) in der männlichen Jugendklasse bis 73 kg durch Kantersiege für sich entscheiden. Tolle Leistungen zeigten auch Marilena Kocher-Werth (Jugend A weiblich bis 55 kg), Anja Weyell (Jugend A weiblich bis 59 kg) und Moritz Becker (Jugend C männlich bis 55 kg) die erst im Finale scheiterten. Die erst 13-jährige Marilena Kocher-Werth startete erstmals in der Klasse bis 55 kg. Mit knappen aber überzeugend geführten Kämpfen gelang ihr der Einzug ins Finale. Hier scheiterte sie noch an ihrer vier Jahre älteren, wesentlich erfahreneren Gegnerin aus Wiesbaden. Für Anja Weyell war es der zweite Einsatz in der Leistungsklasse 1 und hier erwies sie sich als sehr nerven- und leistungsstark, entschied sogar eine Suden-Death Runde für sich. Erst im Finale hatte sie gegen die routiniertere Gegnerin aus Bad Neuenahr das Nachsehen. Moritz Becker, mit 9 Jahren der jüngste der Ingelheimer, zeigte in seinem Finalkampf eine beispiellose Aufholjagd, die aber bei einem Endstand von 14:15 Punkten leider nicht mehr belohnt wurde.
Bei den Herren konnten die drei Ingelheimer Starter eine Gold- und einer Silbermedaille erkämpfen. Sasan Dalirnejad gewann souverän die leichteste Herrenklasse bis 54 kg. Serdal Koccu scheiterte erst im Finale des Herrenschwergewichts. Tomislav Hasan (Herren bis 67 kg) musste in der Vorrunde bei klarer Führung verletzungsbedingt aufgeben und blieb als einziger Ingelheimer ohne Medaille. Bei den Damen sprangen vier Bronzemedaillen raus. Die dritten Plätze erkämpften sich Barbara Weisbrod (bis 55 kg), Inna Beck (bis 59 kg), Anna Nichtern (bis 59 kg) und Silke Busam bis 63 kg).
Bemerkenswert war hier auch das Abschneiden der Bundesligakämpfer der Rhein-Main Pirates, der Kampfgemeinschaft Ingelheim/Wiesbaden. Die angetretenen 13 Teammitglieder platzierten sich alle samt auf dem Treppchen. Acht von ihnen auf dem Obersten. Insbesondere die Herrenklassen wurden von den Pirates dominiert. Abgesehen vom Schwergewicht gingen alle weiteren sieben Herrenklassen an die Pirates.
Der Techniker Pokal ging an Ricarda Heinz aus Schlüchtern der Siegerin der Damenklasse bis 55 kg, ebenfalls Mitglied des Bundesligateams Rhein-Main Pirates.
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Autor: wahe
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Artikel
vom 05.10.2005, 16:35 Uhr
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